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CMF bietet seinen Mitgliedern die Vermittlung von Kollaborations-Partnern an.

Kooperation und Organisation: Was Dienstleister und Unternehmen im Content Marketing umtreibt

CMF bietet seinen Mitgliedern die Vermittlung von Kollaborations-Partnern an.
CMF bietet seinen Mitgliedern die Vermittlung von Kollaborations-Partnern an.

Die Content Marketing Branche ist in den vergangenen Jahren nicht nur rasant gewachsen, die Disziplin an sich ist auch deutlich komplexer geworden: multimedial, strategisch, datengetrieben, abteilungsübergreifend und omnipräsent. Die Anforderungen von Unternehmen an ihre Content Marketing Dienstleister sind entsprechend gestiegen – und an sich selbst auch. Wie ist das zu schaffen? Das ist die Frage, die sich Unternehmen und Dienstleister gleichermaßen stellen.

Unternehmensseite: Operations, Organisation und Orchestrierung

Es klingt so einfach und verlockend, was Content Marketing für Unternehmen leisten kann: Dass alle im Unternehmen mit einer Stimme konsistente und inhaltsstarke Botschaften der Marke kommunizieren und am Ende die Steigerung des Unternehmenserfolgs steht. Was sich dahinter verbirgt ist oft schon in kleinen Unternehmen schwierig umzusetzen, bei Konzernen kann es zur Herkulesaufgabe werden.

Die strategischen Ziele von Content Marketing zu operationalisieren, die Inhalte an die Zielgruppen zu bringen und über die gesamte Organisation auszurollen gehört zu den größten Herausforderungen für Content Marketing-Abteilungen. Das hat eine qualitative Erhebung unter deutschen Konzernen ergeben.

Wie sehen die Lösungsansätze aus? Wo stehen die Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei der Bewältigung dieser Aufgabe im Jahr 2022? Als Schwerpunktthema der diesjährigen Content Marketing Basisstudie geht das Content Marketing Forum diesen Fragen nun repräsentativ nach. Die Antworten gibt es ab 19. Mai im Onlineshop des Deutschen Fachverlags unter dfv-fachbuch.de.   

Dienstleisterseite: Kollaborative Agenturmodelle sind nicht mehr wegzudenken

Auch Agenturen und Dienstleister müssen sich der gestiegenen Komplexität der Disziplin Content Marketing stellen – und insbesondere der Erkenntnis, dass es fast keine Agentur mehr gibt, die alle Anforderungen jedes Kundenprojekts bedienen kann. Sei es bei der Vergabe großer Pitches oder beim Best of Content Marketing Award: Die Zahl der Bietergemeinschaften und Dienstleister-Kollaborationen steigt von Jahr zu Jahr.

Ob mit einer anderen Agentur, einem Technologiepartner oder einem Spezialanbieter: Für große wie kleine Agenturen sind gute Partnerschaften angesichts komplexer Anforderungen großer Kundenprojekte zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Viele Briefings sind ohne die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Spezialanbietern oder Technologiedienstleistern nicht mehr erfüllbar.

Doch wie findet man gute Partner? Dafür braucht es eine ähnliche Philosophie, eine kompatible Arbeitsweise und natürlich das richtige Portfolio der beiden Partner – vor allem aber Vertrauen. Oft sind es persönliche Beziehungen, die deshalb die Grundlage für erfolgreiche Kollaborationen sind.

Doch was, wenn die fehlen? Das Content Marketing Forum bietet für seine Mitglieder die Vermittlung von Kollaborations-Partnern an – kostenfrei, unabhängig und länderübergreifend.

Kontakt: info@content-marketing-forum.com

Dieser Artikel ist auch nachzulesen in der am 6. Mai erschienenen Ausgabe des INHALT Magazins.

Repräsentative Wirkungsstudie zeigt, wann, wo und wie der Einsatz von Printmagazinen sinnvoll ist

Repräsentative Wirkungsstudie zeigt, wann, wo und wie der Einsatz von Printmagazinen sinnvoll ist

Repräsentative Wirkungsstudie zeigt, wann, wo und wie der Einsatz von Printmagazinen sinnvoll ist
Repräsentative Wirkungsstudie zeigt, wann, wo und wie der Einsatz von Print-Magazinen sinnvoll ist.

Werden gedruckte Kundenmagazine überhaupt noch gelesen? Das ist eine in Agenturen und den Kommunikationsabteilungen von Unternehmen oft gestellte Frage. Die Antworten darauf kamen bisher oft aus dem Bauch heraus, aus der Erfahrung oder aus Rückschlüssen, die aus der Nutzung von Online-Medien gezogen wurden. Die Tendenz der Antworten: Ein klares „nein, Printmagazine sind von gestern“ von digital only-Vertretern, ein klares „ja“, mit einem etwas leiseren „hoffentlich“ dahinter von den Printliebhabern.

Wissenschaftlich belegbar war im deutschsprachigen Markt bislang keine der Positionen. Das hat sich nun geändert. Das Content Marketing Forum hat gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Scion die erste repräsentative Leser:innenbefragung durchgeführt, die nicht nur die Nutzung von gedruckten Kundenmagazinen im allgemeinen, sondern auch deren Wirkung unter die Lupe genommen hat.   

Und wer hat nun Recht? Es sind die Printliebhaber, denn die in der Studie ermittelten Nutzungszahlen sprechen eine klare Sprache: Gedruckte Kundenmagazine werden von 89 Prozent der Konsument:innen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz gelesen. Zwischen den drei Ländern und den soziodemografischen Kriterien wie Alter und Geschlecht gibt es dabei nur wenig Unterschiede. Besonders häufig lesen 30- bis 39-Jährige und Personen mit hoher Bildung die gedruckten Magazine.

Studie liefert Ergebnisse zur konkreten Wirkung von Printmedien 

Doch die Studie will sich mit diesen Zahlen keineswegs als einfaches „weiter so“ für alle Printmagazin-Herausgeber verstanden wissen: „Diese Studie erschöpft sich nicht in der reinen Betrachtung, ob die Magazine gelesen werden oder nicht und wie intensiv“, kommentiert Studienleiter Prof. Dr. Clemens Koob von Scion, „wir sind deutlich tiefer gegangen und haben zum einen eine Betrachtung nach Milieus und Lebensführungstypologien angestellt und uns zum anderen auch mit der konkreten Wirkung der Lektüre auseinandergesetzt.“ Die Ergebnisse der Befragung lassen damit Rückschlüsse darauf zu, für welche Zielgruppen der Einsatz von Printmagazinen besonders sinnvoll ist und an welchen Touchpoints der Customer Journey.

„Das war für uns das zentrale Anliegen an dieser Studie“, sagt Olaf Wolff, Vorsitzender des Content Marketing Forums. „Wir wollten verstehen an welchen Stellen Printmagazine ihre Stärken ausspielen und wie sie mit digitalen Maßnahmen gewinnbringend zusammenspielen können. Die Betrachtung von Print und Digital als sich ergänzender Kommunikationswege und nicht als Gegenstücke ist uns als Verband wichtig und die Ergebnisse der Studie belegen genau das: Print und Digital ergänzen sich perfekt, wenn sie gut orchestriert sind.“

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es für Agenturen und Unternehmen auf Basis der Befragungsergebnisse an vielen Stellen Optimierungspotenziale geben kann. „Print ist nicht gleich Print. Die Studie hat die Leser:innen nach ihren Erfahrungen und Wahrnehmungen gefragt. Dieses Potenzial wird natürlich nicht mit jedem Magazin erreicht werden. Es lohnt sich also, die eigenen Kundenmagazine nochmal kritisch anzuschauen. Unternehmen und ihre Dienstleister finden in der Studie eine Fülle von Informationen zu verschiedenen Milieus und Altersgruppen, so dass sich daraus konkrete Handlungsempfehlungen für vielfältige Aufgabenstellungen ableiten lassen,“ so Wolff.

Keyfacts der Studie „Kundenmagazine. Experiences & Effects.“

  • 89 Prozent der Konsument:innen im deutschsprachigen Raum nutzen gedruckte Kundenmagazine, für Österreich liegt der Wert noch höher, bei 91,4 Prozent
  • Die durchschnittliche Lesedauer beträgt 21 bis 26 Minuten
  • Gründe für das Nicht-Lesen von Magazinen sind vor allem zu wenig interessante Inhalte, geringe Leseneigung und Zeitmangel; nur sieben Prozent der Nicht-Leser:innen geben an, dass sie Kundenmagazine digital statt print lesen
  • Die Nützlichkeit der Inhalte von gedruckten Kundenmagazinen ist für die befragten Leser:innen die wichtigste Leseerfahrung
  • Fast alle Leser:innen der Printmagazine haben sehr positive optische und haptische Sinneswahrnehmungen beim Lesen
  • Die Magazine haben einen Wohlfühlfaktor, der sich insbesondere im Gegensatz zu digitalen Medien manifestiert: Auszeit vom Smartphone und Unabhängigkeit von technischen Voraussetzungen sind für die Leser:innen wichtige Pluspunkte der gedruckten Magazine
  • Das Media-Engagement bei der Nutzung von gedruckten Kundenmagazinen ist insbesondere im kognitiven Bereich hoch: Mehr als die Hälfte der Leser:innen zeigt ein hohes oder sehr hohes kognitives Engagement, das heißt die Aufmerksamkeit beim Lesen ist hoch, die Verarbeitung der Informationen findet bewusst statt und die Erinnerung an die Inhalte ist stark
  • Ebenfalls stark ausgeprägt ist das konative Engagement: Die Hälfte der Leser:innen zeigt eine sehr hohe oder hohe Motivation sich weitergehend mit den Inhalten oder dem Magazin selbst zu beschäftigen
  • Print und Digital werden von den Leser:innen nich als Gegensätze sondern als Ergänzung gesehen. Print erfüllt hier die Push-Funktion, erzeugt Aufmerksamkeit und regt an, über digitale Medien Produkte zu kaufen oder in Kontakt zu treten. Zugleich werden Magazininhalte auch als Medium mit vertiefender Information betrachtet
  • Entlang der Customer Journey entfalten gedruckte Kundenmagazine an jedem Punkt Momentum. Besonders stark schneiden sie in den Phasen Aufmerksamkeit, Wissen und Imagebildung ab

Die gesamten Ergebnisse der Studie sind in einer knapp 150-seitigen digitalen Publikation erschienen und sind über den Onlineshop des Deutschen Fachverlags unter dfv-fachbuch.de unter dem Titel „Kundenmagazine. Experiences & Effects“ zum Preis von 395 € zzgl. Ust. erhältlich. Mitglieder des Content Marketing Forums erhalten die Studie kostenfrei über die CMF-Geschäftsstelle (info@content-marketing-forum.com). 

Dieser Artikel ist auch nachzulesen in der am 6. Mai erschienenen Ausgabe des INHALT Magazins.

BCM 2022 mit neuen Kategorien

„Krise ist das neue Normal“: Erfolgreicher Start für neue Themenkategorien beim Best of Content Marketing Award

BCM 2022 mit neuen Kategorien

BCM 2022 mit neuen Kategorien

Content Marketing lebt von guten Inhalten – wie der Name schon sagt. Publiziert werden diese Inhalte auf einer mittlerweile schier unbegrenzten Vielzahl von Kanälen: Digital und Print, als Buch, als Magazin, auf Instagram oder Youtube. In Kampagnen oder Einzelmaßnahmen, immer aber eingebettet in ihren thematischen Kontext.

Der Best of Content Marketing Award, Europas größter Wettbewerb für inhaltsgetriebene Kommunikation, trägt dem mit immer neuen Themenkategorien Rechnung: Krisenkommunikation und Nachhaltigkeitskommunikation heißen die beiden Neuzugänge, die in diesem Jahr erstmals im Rahmen des BCM ausgeschrieben waren. Die gewohnten medienspezifischen Kategorien des BCM – von Kundenmagazinen über Content Plattformen und Bewegtbild bis hin zu Podcast und Social Media – blieben freilich weiterhin erhalten.

Die Krisenkommunikation folgte auf die letztjährige Sonderkategorie Corona-Kommunikation und wird nun fester Bestandteil der BCM-Kategorienlandschaft: „Krise ist das neue Normal – und das betrifft bei weitem nicht nur die Corona-Pandemie. Unternehmen sehen sich laufend mit Krisenzuständen konfrontiert, zu denen sie Stellung beziehen müssen – sei es intern oder extern”, sagt Peter Matz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Award-Veranstalters CMF (Content Marketing Forum e.V.). Ähnliches gilt für das Thema Nachhaltigkeit – dem seit diesem Jahr ebenfalls eine eigene Themenkategorie im BCM gewidmet wurde.

„Die beiden neuen Kategorien wurden von den Einreicher:innen sehr gut angenommen“, berichtet Matz, „wir haben hier eine große Bandbreite und viel inhaltliche Exzellenz gesehen.“  

Wer hier und in den weiteren 81 ausgeschriebenen Kategorien den besten Case eingereicht hat, erfahren alle Teilnehmer:innen und Interessierten am 2.Juni bei der digitalen Preisverleihung unter https://live.best-of-content-marketing.com

Sie haben die Einreichfrist in diesem Jahr verpasst? Im Dezember 2022 geht es in die nächste Runde: Ab dann steht das Einreichportal für die Teilnahme am BCM 2023 offen.

Dieser Artikel ist auch nachzulesen in der am 6. Mai erschienenen Ausgabe des INHALT Magazins

BCM Goldpreis bringt Punkte fürs Horizont Kreativranking

BCM Goldpreis fließt auch 2022 in das Horizont Kreativranking ein

BCM Goldpreis bringt Punkte fürs Horizont Kreativranking
BCM Goldpreis bringt Punkte fürs Horizont Kreativranking

Noch bis 31. März ist das Einreicher-Portal des Best of Content Marketing Award geöffnet. Und es zeigt sich schon jetzt der Trend, dass Kreativ-Wettbewerbe auch 2022 bei Unternehmen und Agenturen hoch im Kurs stehen. „Die Auszeichnungen sind ein wertvolles Mittel, um für sich selbst zu werben“, weiß Peter Matz, stellvertretender Vorsitzender des Content Marketing Forum, das den BCM vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat. „Wer beim Best of Content Marketing Gold gewinnt, bekommt außerdem wichtige Punkte für das Horizont Kreativranking. Und wer dort vorne mit dabei ist, hat bessere Chancen, bei einem Pitch berücksichtigt zu werden.“ Das Horizont Kreativranking gilt als Porsche unter den Kreativrankings. 

Best of Content Marketing und Horizont würdigen Goldpreisträger mit Punkten 

Beim BCM werden für das Horizont Kreativranking ausschließlich Goldpreisträger berücksichtigt. Wer einen der begehrten Würfel in der Kategorie Gold bekommt, erhält Punkte. „Der Goldpreis beim Best of Content Marketing geht mit insgesamt zwölf Punkten in das Horizont Kreativranking ein“, erläutert Regina Karnapp, Geschäftsführerin des Content Marketing Forum. „Gerechnet wird hier mit dem Bewertungsfaktor II, der gleich zu setzen ist mit dem Multiplikator 2. Weil ein Goldpreis immer sechsfach zählt, gibt es letztlich zwölf Punkte.“ Bei zwölf ist aber noch lange nicht Schluss: Gewinnen Unternehmen und Agenturen mehrere Goldpreise, steigt die Zahl der Punkte entsprechend.

BCM: vielfache Inklusiv-Leistungen für CMF-Mitglieder

Am 2. Juni entscheiden rund 200 Juror:innen darüber, wer einen der begehrten Würfel bekommt. 83 Kategorien stehen dieses Jahr zur Auswahl – darunter zwei Neuzugänge: Krisenkommunikation und Nachhaltigkeitskommunikation. CMF-Mitglieder erhalten jeweils eine Freieinreichung sowie Vergünstigungen auf alle weiteren Einreichungen, auf Jahrbuch-Einträge und Veranstaltungstickets. Jedes Mitglied kann außerdem eine Person in die BCM Jury entsenden und Juror:innen aus seinem Kundenkreis empfehlen. Spannend auch: „Unsere Mitglieder können sich aktiv in die Weiterentwicklung des Best of Content Marketing einbringen“, so CMF-Geschäftsführerin Regina Karnapp. „Das betrifft beispielsweise die Kategorien und Wettbewerbe des BCM und auch die Gestaltung der Preisverleihung.“ 

Ob CMF-Mitglied oder Nicht-Mitglied: Wer Fragen zur Einreichung, zum Kreativranking oder der Preisverleihung hat, kann sich direkt an die Mitarbeiter:innen des BCM wenden. Support erhält man außerdem auf der BCM Website. Hier finden sich Übersichten über Kosten, Timing und Kategorien als auch FAQ, die alle wesentlichen Fragen beantworten und ein Webinar, das Tipps und Tricks verrät. „Nur teilnehmen muss man noch selbst“, so Heidrun Winter vom Content Marketing Forum.